Die Rubrik „About“ oder „über mich“ gehört wohl zu den am wenig beliebtesten Seiten auf der eigenen Webseite.  Zumindest solange, bis dort ein Text steht, mit dem du dich wirklich identifizierst und wohlfühlst.

Doch wie kommst du zum passenden Text „über dich“?

Selber schreiben macht Sinn. Ist aber mit einigen Hürden verbunden. Uns selbst gegenüber sind wir auf einmal kompliziert. Schreiben viel zu viel. Oder verraten viel zu wenig. Das endet oft damit, dass die Leser*innen auf der Seite dann tabellarische Lebensläufe vorfinden. Zahlen, Daten, Fakten. Achtung, akute Langeweile-Gefahr!

Deine beruflichen Stationen können durchaus interessant sein. Aber vielmehr interessiert die Geschichte drumrum.

  • Wie kam es dazu?
  • Was hat dich angetrieben?
  • Was tut es immer noch?
  • Was sind deine Visionen?
  • Welche Werte hast du?
  • Was ist dir wirklich wichtig?
  • Wer bist du?

Das klingt jetzt eher nach spirituellem Selbstfindungstrip, als dem informativen Part über dich als Unternehmer*in auf deiner Webseite. Dennoch sind es hilfreiche Fragen. Ich möchte als Leserin mehr über dich als Person herausfinden, wenn ich mir diese Seite ansehe. Ich möchte spüren können – zwischen den Zeilen – ob wir beide zusammenpassen. Du als Dienstleister*in, ich als Kundin.

Das Problem: Ich kann nicht über mich selbst schreiben

Völlig verständlich. Was denkst du, wieso es auf meiner Seite noch keine „ordentliche“ Über-Mich-Seite gibt? Das fiel mir übrigens erst beim Tippen dieses Artikels auf. Ich hab vieles davon in die „Mit mir arbeiten“-Seite gepackt. Aber so eine eigene „about me“ … ja, kommt eventuell doch noch. Inspiriert vom eigenen Artikel.

Über sich selbst zu schreiben, ist vielleicht eines der schwierigsten Dinge. Denn wir sind ja nicht objektiv uns selbst gegenüber. Das Gute daran: Musst du auch nicht sein. Objektiv wäre hier zu neutral. Du darfst emotional und persönlich sein. Trotzdem soll der Text spannend und informativ sein. Das bekommst du selbst nicht hin? Dann lass es jemand anderen machen.

Die Lösung: Lass jemand anderen schreiben!

Zumindest tust du so als ob. Am Anfang. Denn, angenommen, du kommst auf die Idee, mir zu schreiben und zu sagen: „Judith, würdest du bitte meine Geschichte schreiben? Für die „über-mich“-Seite auf der Webseite?“ …

Was würde passieren?

Sofern wir nicht zusammen aufgewachsen und so eng miteinander sind, dass ich dein Leben, deine Gefühle, deinen Werdegang, deine Beweggründe in- und auswendig kenne, würde ich dir Fragen stellen (rate mal, welche!). Und du würdest sie mir beantworten. Du würdest mir vielleicht in Stichworten alles zusammenschreiben, was dir wichtig ist. Anfang, Mittelteil, Ende (das keines ist, denn noch geht dein Weg weiter). Also machst du jetzt genau das:

Du setzt dich hin und schreibst alles auf, was ich wissen müsste, wenn ich deine über-mich-Seite schreiben dürfte. 

Und bevor du es dann losschickst, liest du dir das nochmal durch. Und nochmal. Und nochmal. Und überarbeitest es. Du kürzt. Du schreibst um. Du liest es dir laut vor. Du ergänzt. Du streichst. So wie du es in meinem Besser-schreiben-Artikel gelesen hast.

Die Chancen stehen ziemlich gut, dass du jetzt selbst eine schöne Geschichte geschrieben hast, die es durchaus wert ist, den leeren Platz in der „über-mich“-Rubrik auf deiner Webseite einzunehmen. Gratuliere!

… und wenn du doch unsicher bist, dann machen wir das zusammen. Manchmal ist es gut, eine außenstehende Person mit ins Boot zu holen. Aber sei dir sicher: Die Geschichte liegt bereits in dir. Du musst sie nur rausholen und aufschreiben. Der Rest ist Handwerk, dabei helf ich dir.

 

Wie wär's damit …?

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