Mir ist heute was passiert, was ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Gerade bin ich in Tirol in einem schönen Kurhotel, das ich schon seit zwei Jahren im Auftrag meiner Gesundheit besuche, insgesamt jetzt zum vierten Mal. Entspannung, loslassen, auftanken und solche Dinge. Und dann das: Ich war heute ein rotes Tuch. Und das obwohl ich ganz in pink gekleidet war. Urplötzlich gerate ich an einen Menschen in einer weißen Hose, der mich nur ansieht – es wurde noch nicht mal ein Wort gewechselt – und ich spüre, wie ich in eine Schublade gesteckt werde.

Ich mag keine Schubladen. Und schon gar nicht die anderer Leute.
Tatsächlich war ich da aber drin gelandet und besagte Frau ließ mich da auch unter gar keinen Umständen wieder raus. Meine Freundlichkeit wurde mit Ignoranz beantwortet. Meine Menschlichkeit mit Verachtung gestraft. Ich fühlte mich wieder in die Zeit zurückversetzt, als ich meiner Sportlehrerin nichts recht machen konnte. Schlussendlich war unser erzwungenes Beisammensein beendet, der offizielle Termin fand ein Ende. Jede ging ihrer Wege. Ich meinen barfuß in der Wiese zum Nachdenken. Erst war ich irritiert und auch ein wenig bedrückt, denn ich verstand nicht, was ich falsch gemacht hatte. Ich war einfach nur ich gewesen. Und das bedeutet: Ich war freundlich und nett.

Magnetismus hat zwei Seiten

Ich saß also zwischen zirpenden Grillen und lila Glockenblumen, die sich im Wind wiegten und hatte eine Erkenntnis: Ich hatte überhaupt nichts falsch gemacht – ich hatte alles goldrichtig gemacht. Ich habe mich gezeigt, wie ich bin. Und sie wollte mich nicht, genau deswegen.Nur war das absolut nicht mein Problem, sondern ihres.

Wie ein Mensch auf dich reagiert, hat weniger mit dir zu tun, als mit ihm selbst.

Es ist wie bei einem Magneten. Manches zieht er an, aber anderes stößt er ab. Diese Situation hier ist der beste Beweis dafür, dass das „System“ funktioniert und ich mich richtig positioniert habe. Es gibt Menschen, die ich bzw. mein Magnet abstößt. Passt! Denn zu 99% sind das genau die Menschen, die ich ebenfalls nicht in meinem Umfeld haben möchte. Auch und besonders nicht als Kunden. Kurz dachte ich mir ein Szenario aus in dem ich mit ihr arbeiten müsste und ich war tatsächlich froh darüber, dass sie mich offensichtlich doof fand. Denn dadurch werden wir auf ganz natürliche Weise niemals in diese Situation gelangen, in der ich ihr absagen muss, weil ich sie nicht will.

Wechselseitige Antipathie ist ein Geschenk!

Mein Magnet zieht an und er stößt ab. Und beide Seiten sind gleich wichtig. Sie erleichtern mir die Arbeit und mein Leben ungemein. Es melden sich die Menschen bei mir, die mich sehen, erkennen und sich angezogen fühlen – und mit ihnen macht es Freude zu arbeiten. Es fühlt sich wie ein gemeinsames Ausdehnen an, die Möglichkeiten werden größer und die Grenzen weiter. Andere werden abgestoßen. Und das ist wunderbar, denn mit ihnen fühlt es sich bereits beim ersten Kontakt eng an. Selbst ohne Worte. Da wirst du in eine Schublade gesperrt ohne Licht. Und so will ich nicht arbeiten. Du auch nicht, oder?

Sympathisch anecken, so funktioniert’s:

Damit das System wirklich funktioniert und zwar in beide Richtungen, ist es wichtig, dass du bist, wer du bist.

Das bedeutet nicht, dass du ständig auf Konfrontationskurs sein musst. Das bin ich auch nicht. Im Gegenteil, ich bin ein sehr friedlicher Mensch, ich mag es harmonisch und ich bin in den allermeisten Situationen freundlich und zuvorkommend wo andere bereits auszucken. Ich liebe es, sympathisch zu sein. Und trotzdem kann ich anecken! Ich kann auf Unverständnis stoßen, ich kann abgelehnt werden. Ich kann zum roten Tuch werden, auch wenn ich pink trage. Das ist ein Grund zur Freude. Denn das bedeutet nur:

Mein Magnet funktioniert.

Ich wünsche mir, dass dir dieser Text vielleicht etwas Mut macht, die nächste Ablehnung mit anderen Augen zu betrachten. Beobachte, wie du dich dabei fühlst und denke daran, dass es mehr mit deinem Gegenüber zu tun hat, als mit dir. Sei dir bewusst, dass du für etwas stehst, auf das der oder die andere reagiert. Und das ist schön. Du bist ein Typ! Und es ist dein Recht, dich genau so zu zeigen, wie du bist. Damit dich die Menschen finden können, die genau dich haben wollen.

Am Ende vergiss nicht, dich zu bedanken – ganz für dich innerlich & leise. Oder wenn möchtest auch gerne per Handschlag bei deinem Gegenpol:

Danke, dass du mich doof findest! Das erspart uns beiden unnötigen Kontakt und lässt uns den Raum für die Menschen, die uns großartig finden.

Und schon ist es wieder ein gutes Gefühl. Oder?

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