In intensiven Lebensphasen ist das Herz einfach voll. Der Kopf ebenso. Die Gedanken fahren Karussell. Keinen einzigen dieser flinken Kerle bekomme ich zu fassen. Alles fühlt sich eng an. Ich will mich strecken, brauche Luft. Im Herz und im Kopf. Ich bin verzweifelt, fühle mich als würde ich mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Immer und immer wieder. So wie damals, als Teenager. Von heute auf morgen verlassen von meiner ersten Liebe. Mit der Begründung ich wäre „beziehungsunfähig“.

Ich war 15 Jahre alt.

Ausgenutzt und zurückgelassen.

Alles hatte er von mir bekommen. Alles hab ich gegeben, was mein junges Herz geben konnte. Und dann lag ich da in meinem Kinderzimmer, tränenüberströmt, verzweifelt und hämmerte mit dem Kopf gegen die Wand. Ich war so zerstört [und verstört], konnte nicht verstehen was ich falsch gemacht hatte, dass ich nicht in die Schule gehen konnte. Ich blieb offiziell wegen Liebeskummer einige Tage zuhause und litt, wie es vielleicht nur 15-jährige können.

In diesen paar Tagen des Rückzugs hatte ich eine wirklich große Erkenntnis und traf eine mutige Entscheidung. Nachdem ich beschlossen hatte, dass ich genug gelitten hatte, wurde mir klar, dass ich nicht das Problem der Geschichte war – und auch nicht sein wollte! Ich hatte verdammt nochmal überhaupt nichts falsch gemacht. Ich war vollkommen in Ordnung, so wie ich war. Ich setzte mich hin und begann, zu schreiben. Ich schrieb meine Version unserer Trennung auf. Ich beschloss, nicht zurückgelassen zu werden. Nicht verletzt liegenzubleiben. Sondern aufzustehen, meine Geschichte niederzuschreiben und mit hoch erhobenem Kopf weiterzugehen. Der Brief an ihn wurde sechs Seiten lang. Mit dem Punkt am Schluss stellte ich die Weichen für meine Zukunft. Nicht ich war hier die Verliererin. Sondern er.

Heldin bist du nicht einfach – du entscheidest dich dafür!

Das ist eine der ersten Situationen, an die ich mich erinnere, in der ich mein Leben in die eigenen Hand genommen habe In der ich Szenen aus meinem Leben nachträglich korrigiert habe, meine Wahrnehmung verändert habe. Herausgegangen bin als Heldin statt als Opfer. Und ich habe das immer wieder getan – ich bin zutiefst überzeugt davon, dass uns nichts „widerfährt“, dem wir nicht widersprechen können, dem wir nicht so entgegentreten können, wie es für uns am besten ist, wie es uns wirklich weiterbringt. Ich glaube, dass wir es nicht zulassen müssen, dass uns etwas zerstört oder die Kontrolle aus der Hand nimmt. Ich bin mir sicher, dass wir selbst die Helden in unserer Geschichte sind.

Heute höre ich oft, dass ich mutig bin. Dass mich Menschen in meinem Umfeld dafür bewundern, dass ich [starke] Entscheidungen für mich treffe – nach vorne zu gehen ohne zurückzublicken. Dass ich bereit bin, mein Leben immer wieder zu verändern. Und das ist der Grund, wieso ich immer noch schreibe und immer wieder in solche Situationen gerate, um dir davon zu erzählen. Dir zu zeigen, was ich erlebe. Dich mitzunehmen in meine Geschichte, weil ich weiß, dass diese Fähigkeiten auch in dir liegen. Vielleicht sind sie nur ein paar Worte entfernt von dir! Ich zeige dir, mit meiner Geschichte und meinen Geschichten, dass im Leben alles möglich ist.

Ich bin ständig im Umbruch, beständig auf dem Weg zu mir selbst, zu meinem Grund, wieso ich tue, was ich tue. Es ist ein Prozess, ein lebendiger, ein intensiver, ein wunderbarer Weg – der am Ende immer wieder zu dir selbst führt. Meiner führt mich gerade dorthin, dir den Zugang zu öffnen.

Wir müssen nicht erst ein Auszeit-Jahr nehmen, um uns zu verändern. Die wirklichen Veränderungen passieren hier. Bei dir. Jetzt. In diesem Augenblick. Wir brauchen nicht erst Urlaub dafür oder müssen um die Welt reisen. Ja, es kann helfen, die Perspektive zu wechseln – aber das echte Leben passiert nicht in den 3 Monaten, in denen du im Dschungel bist, um dich zu finden. Das echte Leben passiert auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang mit deinem Kind, während du auf einer Party bist oder morgens im Bett liegst. Das sind die Momente, die dein Leben wirklich verändern können. In denen DU dein Leben wirklich verändern kannst.

Und für diese Momente habe ich meine ganz eigene Methode entwickelt, wie du eine bewusste Entscheidung triffst. Seit über 20 Jahren lebe und praktiziere ich meine eigene Vorgehensweise, durch 5 Schritte meinem Leben wieder eine klare Ausrichtung [Richtung] zu geben durch starke & bewusste Entscheidungen , wenn es mir plötzlich oder ganz allmählich entglitten ist. Am wichtigsten dabei ist die Frage, die du dir immer wieder stellen darfst: „Wer will ich sein?“ und natürlich spielen Worte in dieser Methodik eine große Rolle. Ich gestalte mein Leben mit meinen Worten, schreibe meine eigene Geschichte. Und das tust du auch! Deswegen sorge dafür, dass in deiner Story niemand außer dir die Heldenrolle spielt – ich zeige dir, wie du das anpackst.

Spricht dich das an?

Willst du endlich Entscheidungen treffen?

Klar sehen, wo überhaupt eine Entscheidung fällig ist?

Schreib mir, melde dich – gib mir ein Rauchzeichen.

Wie wär's damit …?

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