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Wenn eigentlich alles okay ist, wenn scheinbar nichts fehlt – und du trotzdem dieses leise Nagen in dir spürst. Diese Unruhe. Rastlosigkeit. Ein Gefühl von Unvollständigkeit. Oder noch intensiver: Dieses Gefühl von Un-Lebendigkeit. Dann ist das eines der Zeichen, von denen ich immer spreche. Eines, das du besser nicht ignorierst. Machst du nicht?

Denkst du!

Es zu ignorieren heißt nicht nur, dass du dich nicht damit beschäftigst. Es zu ignorieren kann bedeuten, dass du es betäubst. Dass du es in die Ecke drängst, indem du anderen Dingen den Raum überlässt. Heißt konkret:

  • Du bist nur noch am Arbeiten.
  • Oder du bist ständig am Party machen.
  • Du hörst auf, dich um deinen Körper zu kümmern, deine Gesundheit ist zweitrangig.
  • Du springst von einem Rausch, von einem Kick zum nächsten.

Dabei brauchst du gar nicht den Kick oder die Benebelung.

Du bist nur süchtig nach der Ablenkung.

Du sorgst dafür, dass du nie zur Ruhe kommst. Denn Ruhe ist das einzige, was deinem Status Quo gefährlich werden kann. In der Ruhe wird dein Kopf aktiv. Und dein Herz. Und du beginnst nachzudenken und plötzlich taucht es wieder auf, bewegt sich aus der Ecke raus, stellt sich mitten in den Raum.

Dieses lästige Gefühl, das dich so piesackt. Da steht es und sagt dir mitten ins Gesicht:

„Und das soll jetzt alles gewesen sein? Da muss es doch mehr geben!“

Jetzt ist es raus. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein. Du wünschst dir mehr! Aber hey, was erlaubst du dir eigentlich?

Das ist tatsächlich die Frage:

WAS ERLAUBST DU DIR?

Was erlaubst du dir zu wollen?

Diese Fragen sind gewaltige Fragen. Und möglicherweise kannst du sie gar nicht sofort beantworten. Denn was sofort anspringt ist ein alter Mechanismus. Darauf würde ich geraden meinen Laptop verwetten, denn so geht es mir auch! In dem Moment wo ich mir eingestehe, dass ich mir ein MEHR wünsche [den Wunsch nach MEHR erlaube], springt eine ganze Kavallerie alter Bekannter aus dem Busch und umzingelt mich:

  • Sei zufrieden mit dem was du hast!
  • Es kommt nichts Besseres nach!
  • Sei vorsichtig mit deinen Wünschen!
  • Hochmut kommt vor dem Fall!
  • Komm mal runter von deinem hohen Ross!

Und ich höre meinen Papa sprechen. Die Prägungen unserer Vorfahren sind ziemlich nachhaltig, muss ich sagen. Die wirken tatsächlich noch nach Jahrzehnten und selbst dann, wenn du im Kopf längst andere Wege gehst. Und insofern ist eine erste Überlegung für dich selbst:

WAS ERLAUB(T)EN DIR ANDERE NICHT?

Schau da mal hin und beginne zu sortieren und zu notieren. Schreib dir jetzt sofort 15 Dinge auf, die dir andere nicht erlauben [erlaubt haben]. Und beobachte, welche Gefühle das in dir hervorholt. Ich sag’s ehrlich: Ich war lange zornig. Inzwischen bin ich friedlicher damit. Denn vieles von dem, was ich so mitgetragen habe und immer noch trage, hat mich ja hierher gebracht. Und ich finde, alles, was ich bewusst ansehen kann, kann ich auch bewusst verändern. Richtig blöd ist es eigentlich nur, wenn die ganzen Sachen unbewusst in dir wirken. Und du wie ferngesteuert von einem Loch ins nächste stolperst. In dem Moment wo du siehst, was Sache ist und das es vor allem gar nicht deine Sache ist, sondern die eines anderen, fällt es leichter, loszulassen.

Es ist ein essenzieller Part am Anfang eines Veränderungsprozesses, sich das anzusehen. Finde heraus, was deine Sachen sind und was nicht. Finde heraus, was du dir nicht erlaubst, weil andere dir dafür nicht ihre Erlaubnis gegeben haben.

 

Bildquelle: Canva Pro

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