Gestern sitze ich im Bus von Puebla zurück nach Apizaco. Wir sind seit fast zwei Wochen in Mexiko. Es ist der 28. Dezember 2019. Ich sehe aus dem Fenster des Autobusses, die Landschaft huscht an mir vorbei – aber die Silhouette eines Berges bleibt beständig: Ich blicke auf den Popocatépetl. Wohl einen der berühmtesten Vulkane der Welt.

Ich erinnere mich 25 Jahre zurück, als ich in der Hauptschule saß und mich mit meinen Klassenkameraden kringelig gelacht habe über Popocatépetl und Titicacasee. Zwei Worte aus einer fernen Welt, die ich damals nur lustig fand. Ehrlich gesagt, konnte ich mich bis vor kurzem gar nicht mehr dran erinnern, wo diese beiden Naturvorkommnisse überhaupt zuhause waren. Irgendwo weit weg, soviel war klar. Ich hatte sie vergessen, denn in meinem 500-Einwohner-Dorf in Vorarlberg war ein feuerspeiender Berg mit lustigem Namen einfach nicht wichtig.

25 Jahre später sitze ich also in diesem Bus, der über die Straßen rumpelt und blicke auf diesen Vulkan, der genau in dem Moment eine kleine Rauchwolke ausstößt. Die Sonne geht langsam unter, auf meinem Schoß schläft meine 15 Monate alte Tochter, erschöpft von den vielen Eindrücken des Tagesausfluges. Neben mir mein Lebensgefährte, Freund und Vater unseres Kindes, der von hier stammt. Und mir wird bewusst, dass ich hier nicht einfach nur Urlaub mache, wie viele andere. Ein wesentlicher Teil von mir – meine Tochter – ist auf ewig mit diesem Teil der Erde verbunden.

Zwei Regionen auf der Welt, die über 10.000 Kilometer auseinander liegen.

 

In mir breiten sich Überraschung, Dankbarkeit und Demut aus. Ich frage mich, wieder einmal, wie ich hierher gekommen bin. Vor wenigen Jahren sah mein Leben noch völlig anders aus. Es war alles so „normal“ und irgendwie auch okay. Und nie hätte ich vermutet, dass ein Leben (mein Leben) solche Wendungen vollziehen könnte.

Jetzt sitze ich hier mit einem Kind, das ich nie für möglich gehalten hätte, neben einem Mann, den ich mir selbst niemals zugetraut hätte, lebe ein Leben, das nicht immer einfach aber immer lebenswert ist. Das mir viele Herausforderungen bietet. Führe eine Beziehung, die mich in vielen Bereichen wachsen lässt. Habe ein Business und lebe meine Berufung, was mich fordert und herausfordert, alles einzusetzen, was ich an Talenten besitze und alles in Frage zu stellen, was ich bisher über „Job & Business“ zu wissen glaubte. Ich fühle mich erfüllt und glücklich.

In 2 Tagen geht ein Jahrzehnt zu Ende.

Eines, das unfassbar viele Veränderungen für mich bereithielt. Und ich sitze in diesem Bus und denke mir: Wenn das hier möglich ist – wenn eine solche Wandlung in der Mitte des Lebens möglich ist – dann ist absolut nichts unmöglich. Und vielleicht nicht zum ersten Mal, merke ich, dass mir das nicht einfach so passiert. Ich trage einen entscheidenden Teil dazu bei, indem ich mich dafür entscheide, einen Schritt weiterzugehen. Etwas zu wagen. Beruflich wie privat. Ich denke an einen Mann, der heute an mir vorbeilief auf dem Markt. Er trug ein Shirt auf dem stand:

Das wichtigste Projekt, an dem du arbeitest, bist immer du selbst.

Der Satz blieb hängen. Ich spüre, dass er etwas zutiefst Wahres in sich trägt. Und ich überlege mir, was er wirklich bedeutet: Für mich bedeutet es, dass wir nicht fertig sind. Wir sind ständig im Prozess und im Werden, im Entwickeln. Wir dürfen uns verändern. Es gehört dazu. Es bedeutet für mich auch, dass Berufliches und Privates miteinander verschmelzen. Es gibt keine Trennung. Was ich privat lebe, lebe ich auch beruflich. Es bedeutet für mich außerdem, genau das: Meine Wahrheit nach außen zu tragen und sichtbar zu machen. Ob beruflich oder privat. Auf welchem Wege du mich kennenlernst und mit mir in Kontakt trittst, macht keinen Unterschied. Deine eigene Wahrheit zu leben, sichtbar zu machen und dich zu zeigen – das bedeutet dieser Satz für mich.

In uns allen steckt ein bisschen Popo

Es bedeutet, an keinem Punkt in deinem Leben zu verzweifeln, denn bereits in dem Moment wo wir darüber sprechen, ist er Vergangenheit und darf sich verändern. In vielerlei Hinsicht geht es uns doch wie dem Popo (so nennen die Mexikaner ihren Vulkan liebevoll, ungeachtet der Gefahr, die er für viele bedeutet):

Wir alle tragen diese heiße Lava in uns.

Die Sehnsucht, die Leidenschaft, die Begabung, die Energie. Von außen sieht uns das vielleicht niemand an, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo diese Energie nach draußen muss, wo sie sicht- und spürbar werden darf für die Welt. Wo du zeigst, wer du wirklich bist. Kein einfacher Berg, wie viele andere. Nein, du bist ein Vulkan – und Vulkane brechen hin und wieder aus.

Ich wünsche dir zum Ende dieses faszinierenden Jahrzehnts, dass du deine Ausbrüche annehmen kannst. Dass du die richtigen Kanäle dafür findest und viele Menschen von deiner Energie profitieren dürfen. Und egal wo du jetzt stehst, sei dir bewusst: Alles, absolut alles kann sich komplett verändern, wenn du es möchtest.

Wenn du spürst, dass es Zeit für deinen Ausbruch ist und du in deinem Business wirklich wissen & zeigen willst, wer du bist – check meine Angebote und kontaktier mich gerne. Ich bin schon gespannt, wer DU bist!

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