Es gab da diesen einen Augenblick in meinem neuen Leben als Mama, in dem ich mir wirklich dachte:

„Verdammt, du wirst nie wieder arbeiten können.“

Zumindest nicht mehr so wie früher. Das war ca. in Schwangerschaftswoche Nr. Sechs. Ich lag im Bett, weil mir einfach nur elend war. Das ging schon ganz schön früh los für meinen Geschmack, dass plötzlich alles anders werden würde. In meiner Pre-Mama-Vorstellung konnte ich super arbeiten bis 2-3 Stunden vor der Geburt, voller Elan und überglücklich (und natürlich blendend aussehend) – dann würde ich 3 Monate pausieren und anschließend voll wieder einsteigen. Denn schließlich wollte ich eine Working Mum sein, die echt Power hat.

Hello-Kitty-Jogginghosen for President!

Die Realität sah so aus, dass ich monatelang – ohne Witz – vom Bett aus arbeitete. Ich schrieb, bloggte und textete, beantwortete e-Mails hochprofessionell. Während ich in T-Shirt- und meiner Hello-Kitty-Jogginghose im Bett lag. Mit hochgeschichteten Kissen, damit der Rücken entlastet war und ich halbwegs Luft bekam. Ich war von Anfang an viel zu schwanger für meine Vorstellung. So ging das dann aber noch weiter. Aber dann, die letzten 4-6 Wochen vor der Geburt kam dann endlich meine Zeit: Ich war ausgesprochen kreativ und produktiv. Ich war sowas von bereit! Bereit, mich dem Baby zu widmen und zu pausieren.

Tja und dann war sie plötzlich da.

Und ich war das heulende Elend. Ständig. Und merkte nach 14 Tagen zu allem Überfluss, dass ich nicht pausieren konnte! Schließlich war ich eine One-Woman-Show mit Stammkunden. Da konnte ich doch nicht einfach mal 3 Monate abtauchen. Ich begann also wieder minimalistisch zu arbeiten – mit einem 14 Tage alten Baby an meiner Seite bzw. in meiner Trage. Heute ist unser kleines Mädchen 18 Monate alt. Und ständig höre ich von anderen die Worte „Ach ja, das ist jetzt die schlimmste Zeit.“ Bei all diesen Kommentaren, frage ich mich allmählich, ob es überhaupt eine Zeit gibt, die nicht schlimm ist, wenn du Kinder hast? Es wirkt jedenfalls nicht so. Aber ganz egal, was andere denken: Wir haben bis jetzt noch alles geschafft! Auch im Job. Nicht immer war alles angenehm und entspannt. Aber wir sind ziemlich gut geworden im Familienleben und Arbeiten.

Kürzlich hab ich über die vergangenen Monate sinniert, darüber was sich alles verändert hat. Und ich betrachtete mich von außen. Aus den Augen der Menschen, mit denen und für die ich arbeite. Ein kleines Grinsen huschte mir übers Gesicht. Ich hatte mich ganz schön verändert! Und gleichzeitig sind es genau diese Veränderungen, die aus mir eine wertvolle Partnerin für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen gemacht haben. Nicht, dass ich das nicht schon vorher war, aber jetzt kommen ein paar echte Superpower-Features dazu. Und genau deswegen solltet ihr alle mit Mamas zusammenarbeiten, denn diese Fähigkeiten besitzen sie tatsächlich alle.

3 Features selbständiger Mamas:

1. Mamas arbeiten unglaublich effizient.

Denn wir haben absolut keine Zeit. Wir haben keine Zeit für langatmige Meetings. Oder unklare Wünsche. Oder Wischi-Waschi-Plaudereien. Wir haben mindestens ein Kind, das null kooperativ ist, wenn es um seine Bedürfnisse geht. Das bedeutet, dass wir unsere Zeiten absolut effizient einsetzen müssen. Ich habe an guten Tagen 3 Stunden Arbeitszeit zur Verfügung. Ich habe schlichtweg keine Zeit für Quatsch(en),  für Probleme oder Sorgen. Ich habe für nichts anderes Zeit außer für rasante Lösungen! Willst du das auch? Dann buch eine Mama. Rede nicht lang drumherum. Tu es einfach.

2. Mamas kommen auf Gedanken, die sonst keiner denkt.

Je nach Alter unseres Kindes sind wir in der Lage uns mit sehr komplexen Problemen auseinanderzusetzen, die der Rest der Welt längst vergessen hat. Wieso passt das runde Spielsteinchen nicht durch das eckige Loch? Und wie schaffen wir es, dass es trotzdem da durch geht? Wie kämpft man sich im Liegen aus einem Schlafsack heraus ohne ihn zu öffnen? Wir verbringen den Großteil unseres Tages mit den kreativsten Geistern dieser Erde. Das färbt ab. Du beginnst die alltäglichsten Dinge wieder mit anderen Augen zu sehen. Du suchst nach einem ungewöhnlichen Gedankengang? Hol dir eine Mama an Bord.

3. Mamas, die selbständig sind, sind außerordentlich motiviert.

Eine Mama, die selbständig ist, hat ihren Grund dafür. Wir wissen wofür wir das tun. Wir sind unseren Söhnen und Töchtern Vorbilder. Wir tun das nicht, weil wir müssen. Wir haben alle ein „Warum“. Wir sind inspiriert und gehen raus mit unseren Überzeugungen. Wir schaffen es, alles unter einen Hut zu bringen, weil wir es so haben wollen. Weil es einen tieferen Sinn für uns gibt, genau diesen Job auszuüben. Wir nehmen sämtliche Erschwernisse auf uns: wir zahlen unsere Sozialversicherung selbst, bekommen keinen Urlaub und kein Urlaubsgeld, können nicht einfach in den Pflegeurlaub gehen, wenn der Nachwuchs krank ist –  das alles hat seinen Grund. Es gibt etwas, fernab von Sicherheit & Materialismus, das uns antreibt. Bist du der richtige Kunde für sie? Dann wird sie Berge versetzen mit ihrer Arbeit.

Das sind nur drei von vielen Stärken, die eine Working Mum mitbringt.

Vielleicht sagst du jetzt: „Hey und was ist mit den Nachteilen? Sie hat vielleicht schlechte Laune, liefert später ab, weil sie in der Nacht nicht geschlafen hat und so weiter …“ Weißt du was? Das kann sogar sein. Aber jetzt lies dir das da oben nochmal durch. Und dann überlege dir, in welchem Verhältnis der Wert dieser Eigenschaften dazu steht, dass dein Auftrag ein paar Stunden oder Tage später erledigt ist. Echt jetzt? Zurück an den Schreibtisch mit dir und lass Mama an die Arbeit.

 

Ich hab echt keine Zeit für sowas.

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