In meinem Instagram-Bekanntenkreis hab ich einige Freundinnen, die gerne den Hashtag #nähenistwiezaubernkönnen verwenden. Und ich schmunzle jedes Mal, wenn ich ihn lese. Der macht einfach gute Laune. Zumindest mir. Das einzige, was echt schade daran ist:

Ich kann nicht nähen.

Aber halb so wild. Ich hab einige andere Talente und eines davon ist Schreiben. Besser gesagt: bloggen. Seit 2012 bewege ich mich in der Bloggerwelt so wie es mir gefällt und auch wenn ich zu Beginn meiner „Karriere“ (ja, die Anführungszeichen sind Absicht, denn eine Karriere im herkömmlichen Sinne war nie geplant) steif und fest behauptet habe „Ich BIN keine Bloggerin!“, muss ich meine Aussage nach 8 Jahren des Schreibens im Web hochoffiziell korrigieren:

Ich bin eine Bloggerin.

Und hätte ich einen Hashtag – den ich bis jetzt nicht dafür hatte – dann wäre es wohl #bloggenistwieunsterblichsein. Das klingt etwas übertrieben und sehr nach einem Ego-Trip. Aber tatsächlich verhält es sich völlig anders. Denn die Wirklichkeit sieht so aus: Ein Blogartikel kann dir nach Jahren (!) noch neue Webseitenbesucher bringen. Neue Leser. Neue Follower. Neue Menschen, die sich für dich interessieren. Die mit dir auf derselben Welle surfen, die irgendwie zu deinem Stamm gehören. Ein Blogartikel kann das! Und das gilt nicht nur für mich: Ich gebe immer ein bisschen mit meinem Kunden Markus an. Markus schriebe jahrelang einen Newsletter für seine fast 5.000 Newsletter-Abonnenten. Sein Newsletter bestand aus einem 3-4-seitigen gut recherchierten, wissenschaftlichen Fachartikel zu einem bestimmten Thema, das monatlich wechselte. Das versendete er per e-Mail. Seine Leser rissen es ihm förmlich aus der Hand und warteten nur darauf, dass wieder ein neuer Newsletter erschien. Als ich diesen „Newsletter“ zum ersten Mal las, dachte ich erst, das sei ein Scherz. Was ich da in der Hand hielt, war in meinen Augen, eine astreine Recherchearbeit, gut aufbereitet, toll geschrieben und mit unglaublich viel Mehrwert für den Leser. Und eine Frage brannte mir auf der Seele, als ich mit Markus darüber sprach:

„Was passiert denn mit diesen Texten – wo finde ich die wieder?“

Die beunruhigende Antwort war ein Schulterzucken. Naja, man versendet das halt so per Mail – und nichts weiter. WAS? Mein Bloggerherz blutete … so wertvoller Content, so tolle Informationen, so hochwertige Texte und Hilfestellungen – einfach verschwunden im e-Mail-Nirvana, der einzelnen Postfächer der Empfänger. Das darf nicht sein! Ich richtete ihm schnellstmöglich einen Blog ein. Wir kopierten seine Texte, die er im Word getippt hatte, in seinen ersten WordPress-Blog und sicherten so, dass nie wieder einer seine wertvollen Texte in Vergessenheit geraten würde. Das war vor ca. 6 Jahren.

Was hat Bloggen jetzt mit Unsterblichsein zu tun?

Nach einigen Monaten und inzwischen Jahren fiel mir etwas auf bei der Pflege von Markus’ Blog. Es gab einen bestimmten Artikel, der immer wieder in den TOP 3 der meistgeklickten Blogartikeln landete auf seiner Seite. Ein einziger Artikel schien so relevant für die Leser zu sein (und inzwischen wohl auch für Google), dass er das absolute Zugpferd des Blogs ist. Kaum auszudenken, wenn wir diesen tollen Text einfach so per e-Mail verschickt hätten. Niemand hätte ihn jemals wieder gefunden. Aber so ist er sicher. Und Markus auch: Er kann sich sicher sein, dass er zu diesem Thema, das für sein Geschäft absolut relevant ist, immer auftauchen wird. Das beweist seine Blogstatistik.

Und das ist in mehrfacher Hinsicht eine coole Sache:

  • er hatte nur 1 x den Aufwand damit, den Blogartikel zu schreiben und wird dennoch immer wieder geklickt – das spart Zeit (wobei ich bezweifle, das Markus es als Aufwand bezeichnen würde, er liebt es, solche Texte zu verfassen – es entspannt ihn, wie er sagt)
  • er taucht immer wieder in den Suchergebnissen als Experte zu diesem/ seinem Thema auf
  • die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jemand, der ihn zum ersten Mal findet, auch weitere Artikel anklickt – und von denen gibt es viele!
  • die Möglichkeit mit Markus in Kontakt zu treten ist also immer gegeben, auch wenn er jetzt im Moment vielleicht gar nicht aktiv etwas dafür tut – aber er ist da!

Das meine ich mit „unsterblich“:
Deine Blogartikel arbeiten für dich, wenn du schon im Feierabend bist.
Oder in Rente. Oder im Urlaub. Oder in der Corona-Krise. Oder nicht mehr unter uns weilst. Sondern sonstwo.
Solange es das Web gibt, werden deine Blogartikel wirken. Und deswegen liebe ich das Bloggen. Nirgendwo sonst kannst du deine eigene Persönlichkeit so genial mit deinem Business verknüpfen und das auch noch auf so nachhaltige Weise. In meinem kostenlosen Mini-Kurs erzähle ich übrigens auch von den nachhaltigen Kanälen und wieso du unbedingt mindestens einen haben solltest. Es gibt ja noch mehr als nur den Blog. Aber das ist eben mein absoluter Lieblingskanal.

Wie lang ist das MHD deines Marketings?

Und falls du dir jetzt denkst …

Ich könnte niemals so bloggen!

„Wissenschaftliche Blogartikel, gut recherchiert, viele Fakten & Infos – das ist alles wunderbar, aber überhaupt nichts für mich!“, dann sag ich nur: „Willkommen im Club der natürlichen BloggerInnen!“. Ich kann das auch nicht, konnte es nie und werde mich auch nie dafür begeistern, weil das überhaupt nicht mein Ding ist. Ich bin eine impulsive, emotionale Bloggerin, die intuitiv schreibt und das Schreiben als kreativen Verarbeitungsprozess für ihre Gedanken benötigt. Der Output ist ein Blogartikel, der bewegt. Den einen mehr, den anderen weniger. Aber er ist immer echt. Zu 100% authentisch und natürlich. Das ist meine Weise zu schreiben und damit bin ich glücklich und erfolgreich im Content Marketing unterwegs – und das bereits zu einer Zeit, als ich noch keine Ahnung hatte, was dieser Begriff bedeutet. Ist auch nicht relevant. Was du wissen muss, ist: Du kannst dir mit Bloggen deine Bühne schaffen, deine Präsenz und das auf eine sehr langanhaltende und coole Weise, die einfach Spaß macht. Wenn du gerne schreibst.

Spritzig leicht ins Content-Marketing & Bloggen einsteigen? 

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest und in die Tiefe gehen willst, dann trag dich in die Warteliste für meinen neuen To-Go-Kurs „Show UP!“ ein. Hier gibt es in Kürze alles für einen leichten, spritzigen Einstieg in die Welt des Bloggens und des Content-Marketings. Weil du ab sofort nicht mehr darauf warten musst, dass dich jemand findet: Du machst dich mit Bloggen selbst sichtbar.

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