Ich oute mich: Ich hatte jahrelang ein vollkommen absichtsloses Business.

Ich war selbständig, weil das einfach so passiert ist. Nicht weil ich das geplant hätte. Nicht weil ich das wollte. Nein, noch schlimmer: Ich hatte immer das Gefühl, ich hatte einfach keine andere Wahl. 16 Jobs in 12 Jahren. Immer selbst gekündigt. Zeitweise glücklich? Ein Anflug von Angekommen-Sein? Nunca. Never. Niemals. Was hätte ich also tun sollen? Ich war jung und brauchte das Geld … ich machte aus der Not eine Tugend und tat das, was ich scheinbar gut konnte. Aber was war das eigentlich?

Du kannst 150.000 € verdienen, ohne zu wissen was du tust

In den Jahren, in denen ich selbständig war, „weil es halt einfach so passiert ist“, machte ich einen Umsatz von ca. 150.000 €. Gut, über 4 Jahre gerechnet mag das nicht weltbewegend klingen, denn schließlich kommen davon ja noch locker an die 40% weg für Steuern, Sozialversicherung und andere nette Dinge. Aber jetzt mal ehrlich: 150.000€??? Bau dir damit mal einen Turm (aus Fünzigern)! Und ich? Ich hatte die ganze Zeit keine Visitenkarte, weil ich nicht wusste, was ich da draufschreiben soll. Außer meinem Namen. Und der hat sich in der Zwischenzeit auch geändert. (Nein, gratuliert mir nicht zur Hochzeit. Es war die Scheidung.) Wenn mich jemand gefragt hat, was ich tue, dann hab ich meist gesagt: Ich habe eine Werbeagentur. Danach nickten immer alle und waren zufrieden. Scheinbar weiß jeder, was eine Werbeagentur macht. Praktisch.

Nur war ich nie eine Werbeagentur. Ich machte die verschiedensten Dinge in dieser Zeit – es war so ein bisschen wie Resteessen. Von allem etwas. 2018 wurde ich dann mittendrin im soliden „es ist einfach so passiert“-Business schwanger. Und das bescherte mir neben schwerwiegenden Hormonschwankungen auch existenzielle Gedanken: Will ich überhaupt tun, was ich tue? Bin ich meiner Tochter ein Vorbild? Wird das Geld reichen?

So drehte sich mein Gedankenkarussell. Scheinbar funktionierte mein Geschäft. Irgendwie. Immer ein bisschen knapp zum Leben. Zum Aufhören aber auch zu schade. Und du erinnerst dich: „Ich hatte ja keine andere Wahl“. An dem Punkt stellte ich mir selbst dann eine Frage, die absolut entscheidend war und ist:

Meine ich das wirklich ernst?

Plötzlich wurde mir klar: Es macht einen fetten Unterschied, ob ich wirklich ein Geschäft führen will oder ob ich ein nettes Hobby habe, das praktischerweise Geld abwirft. Dass es mir ernst war, spürte ich an meinem Bauchgefühl. Ich fühlte, dass das mein Weg ist. Dass ich meiner Berufung schon gefährlich nahe gekommen war – mit meinem unbeabsichtigten Business. Zeit einen Schritt weiter zu gehen.

„Jetzt will ich’s wissen!’“

Dachte ich 2019 und machte mich daran mir selbst – und der Außenwelt – zu zeigen, dass ich jetzt Ernst mache. Ich investierte in ein aufrüttelndes Coaching und in ein Logo mit passendem Design, das mein Wesen widerspiegelte. Was bewirkte das? Von außen betrachtet bekam ich neue Kunden, andere Kunden. Aber innerlich betrachtet, war es weit mehr als das: Es veränderte mich. Der Prozess im Coaching und auch beim Herausarbeiten des Designs. So viele Fragen tauchten auf, die beantwortet werden wollten. Die ich beantworten musste, um mir selbst Kontur zu geben. Ich musste mich selbst besser kennenlernen, verstehen, wer ich bin und wofür ich losziehe. Letztlich ist der größte und sofortigste Unterschied folgender:

Nehme ich mich ernst mit meinem Schaffen, tun es auch andere.

Und wenn andere das machen, ist der Weg frei für: neue Kunden, mehr Kunden, mehr Umsatz. Dann dürfen die Dinge wieder „einfach so“ entstehen. Weil der Rahmen steht, die Absicht da ist. Die Ernsthaftigkeit mit der du am und im Business arbeitest. Das ist der Boden für gesunden, kreativen Flow. Der einfach sein darf. Mit oder ohne Absicht.

Wenn du es auch ernst meinst mit dir und das jetzt so auf die Beine stellen willst, dass es wirklich rockt und zu dir passt, dann tu das:

SCHAFFE ZEIT.
SCHAFFE RAUM.
INVESTIERE.

Zeit – Keiner hat sie, jeder will sie. Zeit ist etwas, das wir uns nehmen. Müssen! Manchmal bedeutet das „Nein“ zu einem anderen zu sagen. Wenn du dafür brennst, was du tust, wenn du es jetzt wirklich angehen willst, dann schaffe Zeit dafür. In Monaten der intensiven Weiterentwicklung beträgt meine Verteilung der Arbeitszeit 60/40 – 60% für mich, 40% für die Arbeit mit Kunden. Der Anfang ist vermutlich am zeitintensivsten, aber steht das Fundament erstmal, kann alles weitere in den Flow kommen.

Raum – Viele Monate habe ich in meinem alten Kinderzimmer gearbeitet. Eingepfercht zwischen Babybett und Schrank. Vor meiner Mama-Zeit auch mitten im Pärchen-Wohnzimmer, zwischen Gitarren, Bett, Sofa, Schrank und Küche auf 35m2. Geht alles. Nur macht es einen Unterschied, wenn du deinem Geschäft plötzlich Raum gibst. Ich begann, ins Co-Working zu gehen. Ein paar Tage die Woche. Es machte innerlich was mit mir. Ich fühlte mich professionell. Und strahlte das auch. Ich bekam plötzlich ein ganz anderes Klientel. Wow, ich BIN professionell.

Investiere – in dich! Such dir jemanden, der dich fordert. Nimm in Kauf, dass es ein bisschen unbequem ist – inhaltlich und/oder finanziell. Den eigenen Geist zu stretchen ziept immer ein bisschen. Such dir jemanden, der dich dabei begleitet, einen großen Schritt weiterzugehen. Wodurch du dich noch stärker fühlst. Wodurch du dich selbst noch mehr zum Ausdruck bringen kannst – gesehen & wahrgenommen wirst. Als der Mensch, der du bist. Wähle etwas, das dir das Gefühl gibt: „Jetzt bin endlich ich an der Reihe – das mach ich nur für mich!“ Und es wird Wirkung zeigen.

Vielleicht bin ich diejenige, die dich ein Stück begleiten darf. Die unbequem ist und mit dir Hirn-Stretching betreibt. Du wirst es selber wissen, wenn es so ist. Schau dir meine Packages an. Und buch dir ein Schnuppergespräch, wenn das Feeling da ist.

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